Stellungnahme, Berlin 19.11.2013

 

Die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) verurteilt die rassistische Bewerbung des Albums der Rockband “Knorkator”

“We Want Mohr” repräsentiert den unveränderten und unreflektierten Umgang mit der deutschen kolonialen Vergangenheit und einen degradierenden Blick auf Schwarze Menschen und People of Colour. Irritiert und verärgert fragt sich die ISD, ob die Band und “Radio eins” (RBB), der das Album bewirbt, sich über die Bildauswahl ernsthaft Gedanken gemacht haben?

Auf dem Cover sind vier weiße Menschen in einem Kochtopf auf einer Feuerstelle abgebildet. Ein in Blackface-Manier, also schwarz bemalter Weißer stakst unbeholfen mit einem Messer in der Hand auf die Gruppe zu. Die “kannibalistische” Bildbotschaft ist eindeutig. Ein Blick auf die Homepage der Band versucht einen  literarischen Bezug mit dem Struwwelpeter von Heinrich Hoffmann herzustellen. Sich diesen Zusammenhanges bewusst, erinnert Knorkator damit an die Geschichte der drei weißen Jungen, die einen M* ärgern und zur Strafe in ein Tintenfass gesteckt werden, um noch schwärzer als der M* gemacht zu werden. Die subtile Botschaft hinter der vermeintlich gut gemeinten Moral dieser Geschichte: Es ist eine Strafe, schwarz zu sein.

Tagtäglich sind Schwarze Menschen mit kolonialen Darstellungen konfrontiert, die rassistische Klischees und Stereotypen aufrecht erhalten. In Zeitungen, Büchern oder Filmen begegnen sie schwarz geschminkten Menschen mit Knochen in den Perücken, knallrot bemalten Lippen und weit aufgerissenen Augen. Neben der Darstellung des N* steht auch die des M* für eine Abwertung Schwarzer Menschen. Als Begriff war er von Anfang an negativ belegt und versinnbildlichte den unterwürfigen, versklavten, afrikanischen Diener.

Spätestens seit der monatelang geführten Diskussion um Blackfacing an deutschen Theatern 2012 und diskriminierende Begriffe in Kinderbüchern 2013 sollte klar geworden sein, welche abwertende Wirkung all das auf Schwarze Menschen hat. Doch erklärt der RBB in einer Antwort auf einen kritischen Leserbrief, dass die Anlehnung an den Kinderbuchklassiker „nichts mit Rassismus zu tun hat“. Und: Dass es sich bei Knorkator um eine aus dem linken Szeneumfeld stammende, satirische Berliner Rockband handele, die das “Anti-Nazi Festival Jamel mit 5 % ihrer Einnahmen unterstützt”. Leider bewahrt jedoch auch eine linke Einstellung nicht davor, sich rassistischer oder diskriminierender Sprache und Bilder zu bedienen.

Die ISD zeigt daher wenig Verständnis für die Motivwahl, die in unseren Augen der Belustigung  dient. Mit diesem öffentlichen Schreiben fordern wir Knorkator freundlich dazu auf, ihr Cover zu ändern. Es wäre schön, wenn sich die Band auf eine kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte des gewählten Motivs einlässt. Denn rassistisches Handeln passiert auch wenn es nicht intendiert war. Um Rassismus zu dekodieren und wirklich entgegenzutreten, braucht es Selbstreflektion ohne Selbstgeißelung und sofortige Abwehr. Dieses Bewusstsein würden wir uns übrigens auch vom RBB wünschen, von dem wir als öffentlich-rechtlicher Sender eine entsprechende Verantwortung einfordern.

Mit freundlichen Grüßen

Der Vorstand ISD Bund

 

Die Stellungnahme  zum Download

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82 Responses to Rassistische Bewerbung des Albums der Rockband “Knorkator”

  1. […] Der ISD Bund e.V. kritisiert die rassistische Bewerbung des Albums der Band Knorkator. […]

    • olaf2 sagt:

      Auf Eurer Facebookseite habt Ihr schon alle kritischen Kommentare zu diesem Thema gelöscht. Wahrscheinlich passiert das hier auch bald. Das ist eine sehr demokratische Art, mit Widerspruch umzugehen….. Erinnert mich doch arg an die Diktaturen, die wir in Deutschland im vergangenen Jahrhundert hatten. Wenn man Menschen vorschreiben will, welche Plattencover erlaubt sind, welche Sprache man benutzen darf, ist das schon ein gewichtiger Schritt in Richtung totalitärer Staat. Genau mit diesem Verhalten fördert Ihr Rassismus. Wenn ich annehmen müßte, alle Schwarzen denken wie Ihr, würde ich auch an der Zurechnungsfähigkeit schwarzer Menschen zweifeln. Zum Glück habe ich in meinem Umfeld viele ganz normale, selbstbewußte, sympathische Schwarze, mit denen man wunderbar auskommt – und die Ihr garantiert nicht vertretet.

      • anya sagt:

        olaf2, mach dich nicht lächerlich und bilde dich erstmal zum thema weiter – bevor du dich zu etwas äußerst, von dem du nichts verstehst. aber das ist weißes autoritätsempfinden – ungefragt und unwissend eine “meinung” vertreten und dann rumquengeln und “diktatur!” schreien, wenn die wertvolle weiße sichtweise nicht gehört wird. rassismus ist keine meinung, sondern gewalt, die in jeder pore unseres scheiß systems steckt! wenn du also weiter deine “meinung” abgeben willst, dann fang am besten erstmal an zu googlen und mach deinen job als privilegierter mensch: lies rassismuskritische literatur. und wenn du wissen willst, wie dein letzter satz hier rüberkommt, dann google am besten gleich “teile und herrsche”…und wenn dir das jetzt alles zu gemein klingt… ja, sorry! rassismus und deine ignoranz dazu ist auch nicht besonders freundlich!

  2. Peter sagt:

    Ist das euer Ernst? Ich finde das absolut lächerlich warum soll Knorkator rassistisch sein und das Cover ist meiner Meinung nach Kunst. Da gibt es wesentlich schlimmere Covers von diversen CD´s. Es gibt zu viele Moralapostel in dieser Gesellschaft. Über Deutsche darf gelacht werden das sich die Balken biegen aber sobald schwarze oder andere Minderheiten ins Spiel kommen ist das außerhalb des Spaß oder was?

    • Ginnie sagt:

      Der Unterschied, lieber Peter, ist dass Deutsche nicht auf Grund der Tatsache, dass sie deutsch sind, verfolgt, versklavt, entmündigt und umgebracht wurden. Daher die Unterscheidung im “Lachen”.

      Das Cover der Knorkator-CD ist eine Reinszenierung von jahrundertealter Unterdrückung. Und die hat auch in der Kunst so nichts zu suchen.

    • dot tilde dot sagt:

      warum soll etwas, das kunst ist, nicht auch gleichzeitig rassistisch sein können?

      ihre schlussfolgerung erschließt sich mir nicht.

      .~.

      • Detva sagt:

        Außerdem, lieber Peter, stellst du in deinem Beitrag “schwarz” und “deutsch” als Gegensatz dar. Findest du das nicht ein wenig merkwürdig in einer Debatte, wo es um Rassismus geht?

    • atif sagt:

      Lieber Peter, schon einmal auf den Gedanken gekommen, daß ‘Deutsch’ und ‘Schwarz’ sich nicht ausschließen? Also, wenn Scherze über ‘Deutsche’ gemacht werden, dann werden die auch über mich (beispielsweise) gemacht …

  3. […] sich als links-alternativ verstehende Rockband Knorkator hat sich für ihr neues Album ein stereotyp rassistisches Artwork ausgesucht. Der folgende Brief ist eine Antwort an den Musikchef von rbb – Radioeins, Peter Radszuhn, […]

  4. Marianne sagt:

    Hallo, irgendwie ist euer Blog kaputt, da fehlen manchmal ganze Worte, stattdessen ist nur noch ein Buchstabe da mit Stern, ist echt schwer zu lesen.

    Liebe Grüße

    Mari

  5. Ginnie sagt:

    Hallo Marianne,

    der Blog ist nicht kaputt. Das Sternchen steht für ausgelassene, diskriminierende und verletzende Worte. Damit diese noch erkannt werden können, sind die Anfangsbuchstaben an Stelle der ganzen Worte dort.
    Diese Technik nennt man “Trigger-Sternchen”, damit Lesende nicht mit diesen verletzenden Begriffen konfrontiert werden.

    • Christian sagt:

      Trigger-Sternchen, das findest du tatsächlich normal und richtig, Ginnie? Ich hoffe, dass wir in Deutschland so weit sind, dass eine überwiegende Mehrheit sowohl in dem Rassismus-Beitrag als auch in deinem Kommentar das ziemlich menschenverachtende Gutmenschentum erkennt, das sich hier auf Kosten einer achtenswerten Minderheitengruppe in Deutschland zeigt und idiotischerweise zur Diskriminierung beiträgt anstatt sie abzubauen. Kleiner Denkanstoß meinerseits: Was unterscheidet euch eigentlich von radikalen Christen, Stefanie zu Guttenberg, Nazis und Linksradikalen, außer, dass deren Texte besser lesbar sind?

      • jazzmine sagt:

        Da andere Texte deiner Meinung nach besser lesbar sind, rate ich dir wieder die Texte von radikalen Christen, Stefanie zu Guttenberg, Nazis und Linksradikalen zu lesen. Denn diesen Text hast du ganz offensichtlich nicht verstanden :-D

  6. […] Initiative Schwarze Menschen in Deutschland hat dies auseinandergenommen. Jetzt hat der Musikchef vom rbb eine entsprechende Kritik verharmlosend […]

  7. […] Der rbb bewirbt als Medienpartner derzeit das neue Album der Band Knorkator, die sich dafür leider ein stereotyp rassistisches Artwork ausgesucht […]

  8. Gero Ivers sagt:

    Werte Leser,
    war ich anfangs nur erstaunt, dass gegensätzliche Meinungen zu Gestaltung von Cover, Plakat und Titelwahl der neuen Platte der Band Knorkator 2014 “We want Mohr” aufkamen, bin ich inzwischen erschrocken und enttäuscht, dass ich damit inzwischen auf der Seite der “Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V.” wiederzufinden bin, weil die Band Knorkator der Meinung nach das neue Album rassistisch bewirbt.
    Als Mitglied der Band Knorkator werde ich mit dem Vorwurf konfrontiert, ich sei ein Mensch mit unreflektiertem Umgang zur deutschen kolonialen Vergangenheit und habe einen degradierenden Blick auf schwarze Menschen und People of Colour.
    Spätestens hier muss mich mit dem Vorwurf auseinandersetzen, als ein Rassist gesehen zu werden , bzw. mich wie einer zu verhalten. Für mich und die Menschen, die mich kennen, ist das in der Tat ein Knaller.
    Am liebsten würde ich das alles unkommentiert lassen, weil es sich hier um Kunst und Kultur handelt, die bekanntlich auch streitbar sein kann, wenn sie auf kulturelle oder andere Unterschiede stößt. Da ich aber nicht als ignorant oder überheblich verstanden werden möchte, habe ich mich entschieden, eine kurze Erklärung abzugeben, die mit der Hoffnung verbunden ist, dem Problem begegnen zu können.

    Zuerst war es ein Bild, worauf sich die Kritiker bezogen, inzwischen steht jedoch alles auf der Ahndungsliste und es scheint keine Rolle zu spielen, welcher Zusammenhang besteht, welche Menschen und welche Gedanken dahinter stecken, die sich sehr wohl überlegt haben, was, wie geschrieben und gezeigt werden soll. Das schließt Firmen und öffentliche Einrichtungen ein, die die Band Knorkator unterstützen.

    Die Nachstellung einer Illustration aus dem allgemein bekannten Kinderbuch von 1845 “Der Struwwelpeter” wird für unzureichend erklärt, gleichfalls scheint die Tatsache irrelevant, dass die Voranschreitende eine Freundin ist, die (jetzt bin ich tatsächlich am Überlegen, welche Formulierung ich für sie benutze, die als Mensch mit dunkler Hautfarbe in Deutschland lebt) bei der Umsetzung dieser Fotos beteiligt war. Die Voranschreitende ist also keine Weiße in “Blackface-Manier”, also schwarz bemalte Weiße, sondern ein(e) “People of Colour” und so gab es schon allein deshalb für uns keinerlei Ansatz von Zweifel, dass das Motiv missverstanden werden könnte, wir uns als Weiße über Schwarze lustig machen, bzw. (so der Vorwurf) jahrundertealte Unterdrückung reinszenieren zu wollen, was in der Kunst nichts zu suchen habe.

    Ich kann natürlich anerkennen, dass Initiativen, Bilder oder Wortspiele, welche nicht im Kontex gesehen, auch nicht so verstanden werden. Und es ist schon bitter, wenn bisherige Reaktionen und Antworten auf kritische Fragen als fadenscheinig abgewehrt werden. Ich frage mich somit in erster Linie, ob es hierbei tatsächlich um eine eine Erklärung und eine Stellungnahme, um das wirkliche Verständnis, oder um eine offensichtlich unanfechtbare Kritik an einer Aktion ist, die durch nichts mehr gerade zu biegen geht. Was letztlich bedeuten würde, dass das Kind ist in den Brunnen gefallen ist.
    Ich möchte nicht behaupten, dass meine Sicht auf die Welt zu hundert Prozent korrekt ist, stets fehlerfrei verstanden werden muss und ich respektiere selbstverständlich eine andere Draufsicht.
    Kolonialismus war und Rassismus ist in der Tat eine menschenverachtende Ideologie, keine Frage. Das Album und den damit verbundenen Titel jedoch als stereotyp rassistisches Machwerk abzustempeln, ist eine unangemessen gefährliche Bewertung, denn hier greift die Tatsache, dass Menschen anhand von Stereotypen nicht mehr nach Person und Intention behandelt werden und sich automatisch Vorurteile ergeben. Dieses entstehende Bild stimmt dann nicht mit der Wirklichkeit überein und ist zudem negativ.

    Mein Vater gab mir zu Lebzeiten einen guten Rat auf den Weg: suche das Gespräch, wenn es ein Problem gibt, denn Menschen sind alle verschieden und es geht nie von nur einer Seite aus.
    Das passt, wie ich finde, sehr gut, denn was ist in Bezug zum Vorwurf der rassistischen Bewerbung richtig und was falsch? Wer hat Recht – derjenige, der erzählt und verstanden sein möchte, oder derjenige, der betrachtet, erfaßt und interpretiert?

    Dass die Band Knorkator mit diesem Motiv Menschen verletzt, beleidigt oder lächerlich gemacht haben soll, tut mir aufrichtig leid und ich möchte versuchen, einen gangbaren Weg zu finden, der den vermeintlichen Schaden reduziert, bzw. weitere Nachteile verhindert.
    Und dass dieses, sagen wir schlicht Mißverständnis aus zugestandenerweise nicht bis in das letzte Detail durchdachte Handeln mit Rassismus gleichgesetzt wird, tut beiden Seiten nicht gut.
    Ich hab die Hoffnung nicht verloren, dass die Band Knorkator mit all seinem Facetten und Farben, seien sie auch noch so provokativ oder bunt, als das verstanden werden kann, was es ist: Kunst und Kultur.
    Sollte jeglicher konstruktive Ansatz im Keim erstickt werden, die Meinung durch meine Erklärung unverändert anhalten, habe ich es zumindest versucht, dieser Diskrepanz mit einem Dialog zu begegnen.

    Habt vielen Dank für das Lesen und das wachsende Verständnis
    Gero Ivers alias Stumpen

    • Olaf sagt:

      Richtige Antwort Stumpen!

    • Herr Sharif sagt:

      Schön, dass Du als weißer deutscher MANN es nicht fassen kannst, dass Menschen mit Rassismuserfahrungen sich zu Wort melden. Wenn Du Dich für einen Anti-Rassisten hälst, warum hörst Du nicht auf die Worte der Menschen mit Rassismuserfahrungen? Dein Rassismus hat vielen Trittbrett-Fahrern wieder die Möglichkeit gegeben, sich über nicht-WEIßE Deutsche rassistisch zu äußern

    • vanessa sagt:

      Wer sagt bitte schön, dass Kunst und Kultur nicht rassistisch sein können? In welcher Gesellschaft lebst Du denn eigentlich? Womit Du Dich noch auseinandersetzen muss ist die Tatsache, dass Du doch rassistisch handeln kannst, auch wenn Du behauptest, dass Du es nicht beabsichtigt hast, denn so funktioniert auch der Rassismus seit Jahrtausende im Witz, in Geschichten und ja, in der Kunst und Kultur (vor allem dort!). Wir leben in einer Gesellschaft, die stark von Rassismus geprägt und strukturiert wird und da kann jeder Mensch zu jeder Zeit rassistisch sein. Ja, auch Schwarze Menschen, die die Strukturen der Weißen übernommen haben oder internalisiert haben. Nur wenn Du das anerkennt, kannst Du lernen, wie Du Dich dagegen wehren kannst. Bis Du auf Schwarze Menschen und Schwarze Deutsche hörst, ihre Wörter liest und dazu auch verstehst, werden Dir wahrscheinlich weitere rassistischen Vorwürfe gemacht, weil Du Dich und dein Handeln verteidigst (warum kann und will man nicht einfach zugeben, dass man so gehandelt hat?—das hat auch mit Macht zu tun), statt Rassismus anerkennen zu wollen. Dass Du immer noch die Zusammenhänge nicht erkennen kannst, nachdem Dir das genau und sehr verständlich gesagt und beschrieben wurde, finde ich wirklich schade.

  9. Torben sagt:

    Ihr habt doch echt den Hintern offen!!!
    Gibt es denn nichts wichtigeres als sowas? Diese Band ist mit Sicherheit keinesfalls rassistisch oder sonst so ein Müll. Ihr geht wohl nach dem Motto, “wer suchet der findet” vor oder was? Lächerlich.
    Was darf man denn überhaupt noch machen, ohne das sich irgendein Wichtigtuer oder ein “Verein” aufregt?
    BTW: Bei mir gibt es auch noch N**küsse und KEINE Schaumküsse! Dennoch bin ich von einem Rassisten soweit entfernt, wie die Erde von der Sonne!
    So…und jetzt kümmert euch mal um die wichtigen Dinge des Lebens!
    UNGLAUBLICH!

    Edit isd-admin: Diskriminierenden Begriff entfernt.

    • jazzmine sagt:

      Torben, auch wenn du meinst kein Rassist zu sein, ist das was du schreibst rassistisch. UNGLAUBLICH aber wahr! Und obwohl du weißt, dass Schaumküsse das nicht rassistische Wort ist, verwendest du das rassistische andere Wort dafür! UNGLAUBLICH in einem Land wie Deutschland…und Rassismus und Deutschland passt leider wir Topf auf Deckel ;-)

      • stefan schrader sagt:

        verbietet doch mal das hier:http://www.erlebe-mohr.de/

      • stefan schrader sagt:

        oder das hier:http://www.mohr.de/
        nur mit humor kann man leuten wie euch begegnen,anders rafft ihrs nicht

        • jazzmine sagt:

          Stefan Schrader,
          um was geht es dir eigentlich? Ich bin mit dem Thema beschäftigt, dass Knorkator ein rassistisches Albumcover am Start hat. Und du? :-)

          • stefan schrader sagt:

            das ist kein rassistisches albumcover,IHR WOLLT NUR DAS ES EINS IST.und sie ärgerts doch nur das ihr bei meinem links keine triggersternchen einsetzen könnt.

            • jazzmine sagt:

              Hahahah…ich will bestimmt kein rassistisches Albumcover…zu verantworten hat das Knorkator. Und bei deinen Links geht es auch nicht um rassistische Albumcover. Also immer noch am Thema vorbei stefan schrader :-)

  10. Ernst sagt:

    Ihr Ernst? *Kopfschüttel*

  11. Die Frage sagt:

    Gibt da einen sehr guten Satiriker der sagt “jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung” zu sagen knorkator darf sowas nicht weil sie weiß sind ist doch auch sehr rassistisch und eine ausschliessung aus der Gruppe eurerseits.

    • jazzmine sagt:

      Die Frage,

      setzt dich bitte mit der Frage auseinander: Was ist Rassimus?
      Es ist ernst (kopfnick) !

  12. Also dieser Beitrag ist ja wohl das ALLERLETZTE.
    Nicht nur, dass hier “Mohr” nichts weiter ist als die phonetische Schreibweise des Wortes “More” ist und somit eine recht spassige analogie ist, sondern zu behaupten, weil jemand das Wort nutzt, ihn gleich als Nazi hinzustellen. Das ist einfach erbärmlich.
    Euch müsste man dann genauso als Nazis betiteln, denn wenn ich mich recht erinnere ist doch “Schwarz” auch nicht mehr eine politisch korrekte Aussage. Also seid ihr jetzt auch alle Rassisten, oder tut ihr nur so ?

    Es kann nicht sein, dass man heut zu Tage alles als “schlecht” und “böse” betitelt ohne sich einmal darüber Gedanken zu machen. Nein! Warum auch, man findet ja so leicht Anhänger, wenn man einfach mal losposaunt: “Ey, da is ne Band die hat MOHR im Titel eines Albums, kommt, lasst die mal öffentlich als Nazis denunzieren. Bringt uns gut Leser und Neuanwerbungen”.

    Ich hoffe, dass ihr wegen diesem Rufmord, den ihr hier betreibt, auch rechtliche Konsequenzen spüren müsst!

    • Olaf sagt:

      Danke Jens!
      Du bringst es auf den Punkt. Es ist unter aller Kanone (oh… militaristischer Ausdruck) wie ihr nur um Aufmerksamkeit zu puschen, eine Band so in den Dreck zieht, die nun absolut nichts mit solchen Vorwürfen am Hut hat.
      Möglicherweise sollte ihr auch noch Artikel über Monty Python schreiben? (Schwarzer Humor, Veralberung von Berfreiungsbewegungen, Verballhornung religöser Ansichten… und und und)
      Also ehrlich. Durch solche “gut überlegten” Aktionen zieht ihr die Glaubwürdigkeit Eures Vereisn so dermassen in den Keller! Ich würde sagen, Eigentor.. zumindest auf längere Sicht!
      Achja, nur als Feststellung, zu meinen Freunden zählen Schwarze, Türken, Wessis, Ossis :-D … und Holländer ;-) )

      Edit isd-admin: M*-Wort-Wortwitz entfernt.

    • Sarah sagt:

      Wie soll man mit jemandem über das Thema Rassismus diskutieren, wenn diese Person bisher noch nicht verstanden hat, dass Nationalsozialist und Rassist nicht das gleiche sein muss. Mal ganz abgesehen von der mangelnden Kenntnis darüber, dass “Schwarz” ein politischer und selbstgewählter Begriff Schwarzer Menschen ist? Am besten man lässt es und hofft darauf, dass der Gesprächspartner bei nächsten mal auch mal Literatur von Menschen in die Hand genommen hat, die tatsächlich von Rassismus betroffen sind. Vielleicht klappt das ja!

      • Abrem-Sev sagt:

        … und igle sich ein in seinem weltfremden Elfenbeinturm und hoffe drauf, dass das Verbot böses Wörter die tatsächlichen Lebensverhältnisse von Unterdrückten verbessert.
        Ach, Ihr seid putzig.

        • jazzmine sagt:

          Abrem-Sev,

          komisch, dass Argument. Darum gehts gar nicht. Meinst du ernsthaft, dass Lebensverhältnisse was mit Verwendung von Wörten zu tun haben? Schön wäre es! Wieder ein Kommentar, der sich mit dem Thema nicht auskennt…sehr anstrengend!

          • Abrem-Sev sagt:

            Also zunächst unterstelle ich dem Verein, dass er für die Verbesserung der Lebensverhältnisse Schwarzer Eintritt. Und offenbar sind seine Mittel das Verbot unkorrekter Sprache (Triggersternchen) und unliebsamer Bilder. Beide Mittel sind meiner Meinung völlig ungeeignet, in der realen Welt etwas zu verändern.

            • jazzmine sagt:

              Das ist kein Verbot von unkorrekter Sprache, sondern, wenn du gestattest ;-), es geht um die Selbstermächtigung darüber nicht mit rassitischen Wörtern konfrontiert zu werden. Und die Bilder sind nicht unliebsam, sondern rassistisch. Kannst ja mal nen Vorschlag machen, was in der realen Welt dazu beitragen könnte, weniger rassitisch zu sein!?

              • Abrem-Sev sagt:

                Wenn das so einfach wäre. Aber seit Beginn der Bürgerrechtsbewegungen in den 1950er / 1960er Jahren hat man eigentlich die Erfahrung machen müssen, dass Umformung von Sprache und anderen Darstellungsformen nicht den gewünschten Effekt auf die Tatsächlichen Verhältnisse entfaltet. Und solange Bürger aufgrund tatsächlicher Diskriminierung benachteiligt werden, werden neue Sprach- oder Darstellungsformen irgendwann immer als diskriminierend angesehen werden (“Euphemismus-Tretmühle”) und wiederum ersetzt “werden müssen”.
                Aber es bleibt letztlich immer nur ein Kratzen an der Oberfläche, das wenig Substanz in den Köpfen der Menschen entfaltet. Und dieses Vorgehen entfaltet umso weniger Wirkung, je weiter sich die Forderungen von der Lebenswirklichkeit der Mehrheitsgesellschaft entfernt.

                Dass das Bild rassistisch sei, ist zunächst eine Interpretation. Andere Menschen werden sicherlich anders darüber denken. Ich bin ein großer Freund britischen bissigen Humors, der in seiner Art viel weiter geht als dieses Werbebild. Daher sehe ich dieses Bild weder als rassistisch noch als anstößlich oder beleidigend.

                • anya sagt:

                  Dieses Bild und diese Sprache ist rassistisch. Warum, das haben Schwarze Menschen und POC schon seit Ewigkeiten erklärt – nur vor ein paar Jahrzehnten sind sie für ihr “Aufbegehren” noch gelyncht worden. Dass das heute nicht mehr so ist, rechtfertigt noch lange nicht, dass weiße Menschen diese Begriffe aus “Spaß” weiter reproduzieren müssen und daraus auch noch Profit schlagen. Das Problem des strukturellen Rassismus hat sich noch lange nicht erledigt – also liebe weiße Menschen: Hört auf euch hier unter Menschen, die es besser WISSEN, wie Vollidioten aufzuführen und bildet euch weiter – zu eurer eigenen rassistischen (Welt-)Geschichte und eurer fortwährenden Dominanzkultur. Dann können wir weiter reden.

  13. Bahni sagt:

    Steinigt sie, denn sie haben “Jehova” gesagt…..

  14. Olaf sagt:

    Also… Kopfschüttel.. ähm… nochmal Kopfschüttel!
    … Die Stellungnahme ist doch Satire, oder? Sowas könnt ihr nicht ernst meinen???
    Wenn ja.. schon mal drüber nachgedacht, wie Eure Glaubwürdigkeit bei solcherlei Unsinn aussieht?
    Erinnert mich an Monty Python, Das Leben des Brian.. Die sofort einberufenen Diskussionsrunde zur Rettung von Brian, als bekannt wurde, dass der schon am Kreut hängt… erstmal Grundsatz-Bal-Bla um genau so irrsinnig unwichtige Dinge, wie ihr sie hier gerade bertreibt.. Die Szene ist urkomisch, da alles ad absurdum geführt wird und aktuell ist wie eh und je (wie eigentlich der ganze Film)
    Nun… genauso stell ich mir vor, wie ihr Diksussionsrunden führt. Ich würd gern mal dabei sein… mit Popcorn und Cola :-D
    … Also: falls ihr noch ernst genommen werden wollt vom Rest der Welt, dann lasst solchen Blödsinn!
    Danke!

  15. stefan schrader sagt:

    wer immer den beitrag “rassistische bewerbung……” verfasst hat sollte weiterhin als comedian arbeiten. geil!!!! schön gelacht. also ich denke mal das das ganze ein scherz war. so dumm kann kein mensch sein. also weiter so
    ach ja,n*küsse,n*küsse,n*küsse
    “zi***er”sosse,”zi***er”sosse,”zi***er”sosse

    Edit isd-admin: Diskriminierende Begriffe angepasst.

  16. kiturak sagt:

    @ISD: Tolle Stellungnahme, Respekt. Und auch an die Moderation der verletzenden Kommentare hier.

    @Gero Ivers: Ich hab’s schon auf eurer Facebook-Seite geschrieben -
    Was Lisa Dixon sagt: “Wenn Du wirklich daran interessiert bist dieses Problem zu lösen, dann meine ich daß Du das Bild zurück ziehen sollst und ein neues dafür machst.” Wenn du das hier als “konstruktiven Ansatz” verstehen willst, wäre das nur ein erster Schritt und wirklich das Mindeste. [..]
    Was eure Fans hier zum Besten geben, lässt mich echt hoffen, dass ich niemals auf eins eurer Konzerte komme. :(

    Ernsthaft, wenn Dir daran liegt, nicht rassistisch zu handeln und keine Menschen zu verletzen, wären Taten angebracht. Unter anderem hoffe ich, dass du dich/ihr euch verantwortlich fühlst dafür, was Knorkator-Fans in eurem Namen hier und auf eurer Facebook-Seite massenweise für schreckliche, bewusst verletzende, rücksichtslose Kommentare hinterlassen. Es kann doch keinen wirklichen Dialog geben, solang ein wütender, aggressiver Haufen weißer Menschen sich so bewusst verletzend verhält, und die Position der Schwarzen Menschen hier überhaupt nicht annähernd respektiert?
    Und Dein Bedauern, Menschen verletzt zu haben, kommt mir auch nicht sehr tiefgehend vor, wenn du dein verletzendes Verhalten einfach unverändert beibehältst. Hübsch klingende Worte, nichts dahinter. Schade.

    • Abrem-Sev sagt:

      Ich denke, der Grund für die Kommentare an dieser Stelle sind schlicht die Überraschung, wie man sich von derart Bildern beleidigt fühlen kann. In der Tat klingt der Bericht für mich wie “Grüße aus dem Elfenbeinturm”.

      In einer vielfältigen Gesellschaft sollte jeder Einzelne Rücksicht auf auf seine Nächsten nehmen. Aber im Umkehrschluss sollte jeder auch eine gewisse Toleranz gegenüber satirischen Darstellung eines selbst aufbringen. Als Berliner Mann lache ich herzhaft über Ossi-, Männer- oder Flughafenwitze.

      Ich sehe bei der Vorgehensweise, jede unliebsame Veröffentlichung unmittelbar zu denunzieren, das Problem, dass auch grundsäzlich nicht rassistische Menschen in die Nähe rassistischen oder rechtsradikalen Gedankenguts gerückt werden. Damit wird eine ebenso künstliche wie unnötige Distanz gegenüber schützenswerten Interessen einer Gruppe und breiten Bevölkerungsschichten geschaffen.

    • olaf2 sagt:

      Ich glaube, diesen Verein kann man nicht ernst nehmen. Ich kenne diese Band nicht. Aber ich und meine tiefschwarze Freundin mußten auf jeden Fall sehr lachen über die Stellungsnahme zu diesem für mich eher belanglosen Cover. Und einen “wütenden, aggressiven Haufen “weißer” Menschen” kann man hier beim besten Willen nicht erkennen. Ist wohl ein klassisches Eigentor. Außerdem definieren sich Menschen über Abgrenzungen, als BVB-Fan ist es nicht leicht in München, als FCB-Fan nicht leicht in Dortmund. Na und? Eine Freundin von mir war Zi***in, wurde dort, wenn die Leute sich gerade “auskotzen” wollten, gelegentlich als “Hitler” beschimpft. Na und? Mein Vater war in dieser Zeit im KZ. Als Deutscher wird man öfters Ziel von Diskriminierungen, wegen der Vergangenheit. Aber wen interessiert das? Deswegen verliert man nicht seine Würde. Ich kann nur jedem empfehlen, das alles etwas gelassener zu sehen. (Mich würde übrigens interessieren, ob schwarze, türkische, “zi***erische” Deutsche dann auch die “Verantwortung” für die Nazizeit übernehmen, die ja Deutschen noch immer oft vorgeworfen wird?) Hätte da übrigens noch jemand, der auf dem Scheiterhaufen des Rassismus brennen sollte. Janusz Korczak, ein jüdischer Pädagoge, ging mit seinen Kindern in das Vernichtungslager. In seinem liebenswerten Buch, “König Macius der Erste”, sind einige schwarze Könige Kannibalen und fressen eine weiße Königin….. Wahrscheinlich wird auch das als rassistisch betrachtet – aber das wird dann wirklich dadaistisch ….

      Edit isd-admin: Diskriminierende Sprache angepasst.

    • Zwischenfrage sagt:

      “Ernsthaft, wenn Dir daran liegt,[...] keine Menschen zu verletzen, wären Taten angebracht.”
      Nur leider fühlt sich IMMER irgendwie beleidigt oder verletzt. das ist das schwierige an der Sache. Deshalb ist es am sinnvollsten einen Mittelweg zu gehen.

      Sicherlich verfehlen auch einige Fans ihr Ziel gewaltig bei den Kommentaren. Doch kann es auch als diskriminierend bezeichnet werden, alle Fans über einen Kamm zu scheren. Und schon ist wieder ein Problem da. Und wer darf behaupten, dass seine Meinung die einzig wahre ist?
      NIEMAND!
      Auch Sie nicht. (genauso wenig wie ich)

  17. Gute Nacht sagt:

    Hallo ,
    ich las euer Pamphlet und habe gelacht . Und nein – meine Freunde von Knorkator sind nicht rassistisch sie sind eher künstlerisch ! Ihr werdet im übrigen alle sterben . Ende .

  18. pittiplatsch sagt:

    Ach du grüne neune……bloß gut das ich kein M* bin….

    Edit isd-admin: Diskriminierenden Begriff entfernt.

  19. icke sagt:

    nix besseres zu tun?
    wenn ich genau hinsehen erkenne ich in eurem symbol ein “SS” und ein “hakenkreuz”.
    ihr seid es doch, welche auf dem cover nicht einfach nur 6 menschen seht,
    sondern sie, auf grund von hautfarbe, in schubladen steckt!

  20. Ulrich Bauer sagt:

    Ich kann mich nur Herrn Ivers Kommentar anschliessen. Habt ihr eigentlich nix besseres zu tun, als, im Sinne von Rassismus , harmlose Musikanten derart zu kritisieren? Wenn wir alles, was auch nur im weitesten Sinne an Rassismus erinnert (“Zi**er”schnitzel und Co.) verbieten wollten, dann rennen wir bald alle mit einem Trigger-Sternchen übern Kopp rum.
    So etwas lächerliches hab ich noch nie erlebt.

    Edit ISD-admin: Diskriminierenden Bergiff angepasst.

    • jazzmine sagt:

      Ulrich Bauer,

      um deine Angst vor zu vielen Sternchen über dem Kopf entegegenzuwirken, schlage ich vor einfach Begriffe zu verwenden, die keine Trigger-Strenchen verursachen :-)

      • Sören Sommer sagt:

        “Triggersternchen” hatten wir schon einmal….in einem Land das eingemauert war. Ihr benehmt euch genau so wie die Politiker der alten DDR…..am ende ist es wie damals. Ihr scheitert weil ihr Menschen ( in guter Absicht das gestehe ich euch zu) bevormundet. In eurer Welt ist kein platz für andere Ansichten. Egal was für welche ihr würdet immer Triggersternchen verteilen wenn es nicht eurem handeln und denken entspricht. Eure Idee ist gut, aber ihr geht den weg in der falschen Richtung. Ihr verurteilt Menschen bevor ihr euch mit ihnen auseinander gesetzt habt. Zitat von Karl Marx “Jede Befreiungsbewegung verändert ihren Charakter, wenn sie von der Utopie zur Realität übergeht”. Ich denke dieses Zitat bringt es auf den Punkt.

        • jazzmine sagt:

          Ich weiß jetzt nicht wen du mit ihr meinst, aber ich gehöre nicht zur ISD. Zu deinem Inhalt: eine Gesellschaft ohne Rassimus ist gut, aber es ansprechen ist falsch? Und falsch ist auch die Entscheidung als von Rassimus betroffene selbst zu bestimmen, dass ich nicht mit rassitischen Begriffen betitelt werden möchte? Hier geht es weiter, um mal auf die von dir beschriebene falsche Richtung zurückzukommen, auch nicht darum Menschen zu verurteilen, sondern darum ein Albumcover zu kritisieren, dass rassitische Darstellungen am Start hat. Da gibt es einen Unterschied. Findest du nicht?

  21. stefan schrader sagt:

    also wenn man viel zeit hat(und das habt ihr ja OFFENSICHTLICH) dann findet ihr bei DIE ÄRZTE und DIE TOTEN HOSEN,bei rio reiser,NORMAHL,ABWÄRTS,EINSTÜRZENDE NEUBAUTEN und anderen linksgerichteten gruppen ähnliches zum denunzieren. oder verbietet den doch mal…http://www.jameda.de/luebeck/aerzte/innere-allgemeinmediziner/dr-andreas-mohr/uebersicht/80089923_1/
    oder das hier…..http://www.erlebe-mohr.de/

  22. stefan schrader sagt:

    im übrigen sind es leute wie ihr die mit ihrem denunziantentum dafür sorgen das die braune brut sich weiter vermehrt und das kotzt mich langsam an. bei konzerten von laibach,kirlian camera und ähnlichen neben dieser braunen seuche stehen zu müssen nur weil typen wie ihr mit zuviel zeit solche bands verunglimpft. warum gehen zu nazi bands so wenig leute hin? weil sie keiner kennt!!!! wodurch sind die böhsen onkelz berühmt geworden? benutzt doch mal das ding auf eurem hals.

  23. Un Glaublich sagt:

    Ihr schreibt “weiße” klein und “Schwarze” groß. Das ist rassistisch gegenüber uns Weißen!

    • Heynrich Henseler sagt:

      ….und ich würde nie “sChwarze” sagen. Allerdings habe ich heut dank diesen tollen Verein gelernt, wie man sich korrekt ausdrückt. Jetzt würde ich es gut finden, wenn man nicht Berliner sagt, sondern Pfannkuchen!

      Eure Arbeit in allen Ehren, aber ich kann nur meine Augen rollen und hoffe doch sehr, dass sich der Protagonist des Artikels mit Herrn Ivers psl das Gespräch sucht!

      • anya sagt:

        Hier ein Tipp für weiße Menschen zum Kommentieren bei Rassismusthemen:
        Vor dem Entern
        1. Denken: Will ich das wirklich hier rein schreiben, mich u.U. vor gebildeten Menschen und vor der rassismuskritischen Öffentlichkeit vollkommen lächerlich machen – oder waren vielleicht auch schon andere so doof und kann ich darum irgendwo im Netz schon Antworten auf meine Frage finden?
        2. Googlen, was ich schreiben wollte
        3. Antworten durchlesen
        4. Nachdenken
        Und nur, wenn ichs trotzdem nicht gerafft habe,
        5. Trotzdem Posten, aber dann auch damit leben, dass absolute Ignoranz gegenüber menschenunwürdigem Verhalten und menschenverachtender Sprache nicht besonders wohlwollend aufgenommen wird.

  24. distelfliege sagt:

    Leider ist wieder gut zu sehen, dass das Wort “Fan” von dem Wort “Fanatiker” kommt.
    Meinen Respekt für die Arbeit der ISD, diese Stellungnahme, diese und viele andere Initiativen – und weiter viel Durchhaltevermögen. Keep up the good work! <3

  25. Es wird irgendwann ganz schön Schade sein wenn wir nicht mehr Links oder Rechts abbiegen dürfen um an das Ziel zu kommen…

  26. Cubana sagt:

    Sehr schade, dass durch solch “Vereine” die Kluft zwischen den “People of Colour” (dazu gehören im Übrigen alle Hautfarben, auch die weiße!) wenn, dann nur größer gehackt wird. Dies unter dem Mantel der großen “richtigen” Moral und Ethik. Schon mal recherchiert, was schwarze Mitmenschen für Begriffe für die Weißen haben? Und das auch ohne dem “Jahrhunderte langem Unterdrückungs – Hintergrund”.
    Ach ja, mein Vater stammt von einer Insel, auf der ein Großteil schwarz und mischfarbig ist. Nur mal so als kleine Zusatzinfo.
    Also bitte, steigt aus eurer Pseudo-Moral-Kiste und macht mal was Sinnvolles für die Menschheit. Muchas Gracias!

  27. Zwischenfrage sagt:

    Leider ist der Text am Ende doch länger geworden als geplant. Das tut mir Leid. Wer in trotzdem Lesen oder überfliegen möchte, erfreut mich.

    kleine, ernstgemeinte Zwischenfragen um “Fehler” meinerseits vorzubeugen. Auch wenn es möglicherweise manchmal so wirken mag, ist hier nirgendwo Sarkasmus verborgen.

    1.Was ist denn die politisch korrekte Schreibweise für benannte Personen?
    Das hier oft verwendete “Schwarze Menschen” habe ich als Kind nämlich noch für unkorrekt gelernt. den letzten stand den ich kannte (belehrt mich eines besseren ich möchte hier keinen Shitstorm auslösen) war farbige Menschen.

    2. Wer legt fest, was politisch korrekt ist? Ich habe das Gefühl dass das auch regional schwankt.

    3. Wie lange ist es politisch korrekt?
    Ich habe schon von einigen Büchern gehört die im Laufe der Jahre mehrmals umgeschrieben werden mussten (konkrete Beispiele kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht liefern, aber es gibt sie) um politisch korrekt zu sein. Das macht die korrekte Wortwahl nicht leichter. Wie soll ich meinen Großeltern jetzt noch verklickern das sie das Wort N* nicht mehr verwenden dürfen, obwohl sie es ihr ganzes Leben gesagt haben und es damals als politisch korrekt galt. Und was soll ich irgendwann meinen Kindern beibringen, wenn auch mein Kenntnisstand später veraltet ist.

    4. Ist beispielsweise die Firma Sarotti rassistisch weil sie als Markenzeichen den Sarotti-M* hat?
    Und Wurde dagegen eigentlich mal geklagt?

    Ich stimme zu 100% mit Ihnen überein, dass Rassismus immernoch ein Problem in Deutschland (und auch weltweit) ist. Dagegen muss weiterhin vorgegangen werden und ich finde schön, dass sich jemand dafür verantwortlich fühlt.
    In diesem Fall seh ich aber ehrlich gesagt kein Beispiel dafür.
    Ich habe die Band Knorkator noch nie als rassistisch interpretiert und ehrlich gesagt habe ich auch das Cover als ich es das erstmal sah nicht von dieser Seite betrachtet. Diese Interpretationsmöglichkeit habe ich erst durch diesen Beitrag kennengelernt. Allerdings finde ich ihn persönlich etwas zu weit hergeholt.
    Ich hoffe der ISD und Knorkator können im Dialog eine für beide Seiten gute Lösung finden, da die Knorkatorstellungnahme meiner Meinung nach sehr beschwichtigend wirkt. Und auch die Behauptung es wäre eine schwarz bemalte Person scheint ja nicht zu stimmen. Leider muss diese Diskussion jetzt in der Öffentlichkeit stattfinden und kann so beide Seiten zu unrecht negativ belasten. Vielleicht hätte es ja auch eine andere Lösung geben können.

    Ich würde mir eine allgemeine tolerantere Sicht auf andere Interpretationsmöglichkeiten wünschen, wie es in der Knorkatorstellungnahme ebenfalls angedeutet wurde. Schließlich kann man in vielen Dingen rassistische Darstellung finden, obwohl diese so nicht immer gemeint sind. Und anderseits muss man darauf achten, ob die eigene Interpretation von der Mehrheit geteilt wird oder eher die Minderheit diese stützt. Davon müsste man auch mögliche Kompromisse abmachen. Diesen konkreten Fall würde ich als ein Missverständnis verstehen.

    Schließlich leben wir in einem Land, in dem ein “Künstler” (auch hier habe ich den Namen leider nicht parat) mit sogenannten H*-Gruß öffentlich auftreten darf, und das auch gerichtlich als Kunst gewertet wird. Diesen Fall sehe ich persönlich problematischer, auch wenn ich weis dass es sich um etwas ganz anderes hier handelt.

    Denn es ist ein schmaler Weg zwischen Kunst und keiner. und was darf alles als Kunst bezeichnet werden? Wie weit darf Kunst gehen. Die Grauzone ist in diesem Fall größer als die eindeutigen und das macht es für alle Beteiligten schwierig.

    Meine Meinung!
    sachliche Stellungnahmen sind gern willkommen, vielleicht seh ich dann ja auch noch etwas anders.

    In der Hoffnung irgendwann in einer Welt leben zu können, in der solche Vereine wie dieser hier nicht mehr benötigt werden und solche Diskussionen nicht mehr aufkommen. (auch wenn es etwas zu phantastisch klingt)

    Zwischenfrage

    • Timson sagt:

      Hi,

      Ihre Fragen sind garnicht so einfach zu beantworten. Aber Sarotti hat was ihr Maskottchen betrifft schon seit längerer Zeit einen für alle Beteiligten annehmbaren Kompromiss gefunden. Ich glaube auf einen Schwarzen in Dienerpose können wir alle gut verzichten. Und der Hinweis auf die Tradition verbittet sich von alleine.
      Was die PC betrifft, so haben Sie hier den maximalen Spielraum, aber wenn von Ihnen verwendete Begriffe nicht auf gegenliebe stoßen, dann werden Sie nicht umhin kommen darüber nachzudenken ob damit vielleicht irgendetwas nicht stimmt. Entscheiden Sie selbst, ich glaube Sie sind intelligent genug um die richtige Entscheidung zu treffen. Die Hauptargumente für PC können Sie übrigens direkt im Grundgesetz nachlesen. Eigentlich steht dort fast alles geschrieben was man wissen muss. Problematisch wird es erst dann, wenn die Beleidigung vom Beleidigenden nicht als solche akzeptiert wird, weil dieser die Definitionsmacht für sich beansprucht. Das hat dann etwas mit Machtverhältnissen zu tun und da muss noch Vieles transparent gemacht werden. Während z.B. der Holocaust in Deutschland unumstritten ist, schwafft es der deutsche Staat noch nicht einmal die in Afrika verübten Genozide anzuerkennen und den Hinterbliebenen ohne Tam Tam die Gebeine ihrer Verwandten zurückzuschicken. Wenn es um Schwarze und speziell um Afrikaner geht wird hier immer noch mit zweierlei Maß gemessen. Es gibt keine Straßen, Plätze oder sonstige öffentliche Einrichtungen mehr, die die Namen von Nazis tragen, aber bei Verbrechen, die in gleichem Maße ausserhalb der Landesgrenzen verübt wurden gibt es offenbar eine Art Verweigerungshaltung das Ganze entsprechend aufzuarbeiten. Wäre diese Aufarbeitung geschehen, hätten wir diese Diskussion hier nicht.
      Übrigens bin ich auch der Ansicht, dass künstlerische Freiheit wichtig ist. Und es darf auch jeder sagen was er will. ABER wenn es rassistisch ist oder beleidigend etc. dann ist es glaube ich auch mehr als gerecht, wenn die betroffenen Personen dies ebenfalls äussern. Ich denke Meinungsfreiheit ist keine Einbahnstraße.

      Ebenfalls sorry für den langen Text, aber draussen regnets! ;)

      Grüße

      Timson

  28. […] hatten, sich über den diskriminierenden und rassistischen Gehalt Ihres Materials zu informieren. Jetzt sind ein paar Menschen sauer auf Sie. Was tun? Wichtig: Nur nicht über- oder einschnappen. Ihre Reaktion sollte gut durchdacht sein. […]

  29. dank für euren offenen brief. “ja, die koloniale geschichte hat unsre kultur hier tief gerpägt und ja, wir möchten das gerne ändern , denn schließlich möchten wir , dass die menschenwürde endlich für alle gilt.” oder? darauf müsste man sich doch einigen können. stattdessen ist auch hier in den diskussionen um das recht, andere menschen beleidigen zu dürfen gekämpft. statt hinzugucken. schade.
    hierzu:
    http://afrika.himpenmacher.de/ein-knorke-leitfaden-fuer-empoerte-betroffenheit

  30. Tyrone Smith sagt:

    Erst einmal vielen Dank an den ISD-Vorstand für die tolle Stellungnahme und den Einsatz in dieser Sache!

    @Gero Ivers: Auch an Sie einen herzlichen Dank für das Statement. Es ist schön zu sehen, dass Sie sich nicht einfach zurücklehnen und dieses Problem unkommentiert stehen lassen, allerdings reichen die gut gemeinten Worte hier nicht aus.
    Ich teile die Ansicht des ISD-Vorstands. Ich fühle mich durch diese Darstellung und den Titel in meiner Position als Schwarzer Mensch angegriffen. Ich finde es in diesem Zusammenhang wichtig zu erwähnen, dass es einen Unterschied zwischen “Was Sie sagen” und “Was Sie sind” gibt, denn während dieser Diskussion ist es immer wieder zu bemerken, dass weiße Menschen sich (verständlicherweise) schnell reflexartig dagegen wehren als Rassist abgestempelt zu werden. Dies zu bewerten ist nicht Sinn und Zweck einer solchen Stellungnahme. Es geht hier ausschließlich um das, was Sie sagen bzw. das, was Sie künstlerisch darzustellen versuchen. Wie schon mehrfach erwähnt wurde schützt eine generell politisch linke Einstellung genauso wenig wie die Argumente “aber ich kenne Schwarze die…” und “aber die Schwarzen die wir gefragt haben …” davor, sich an kolonialen und rassistischen Stereotypen zu bedienen, was hier leider geschehen ist. Wenn Sie sich ernsthaft mit den Auswirkungen dieser Darstellungen und dem Titel auseinandersetzen und wie Sie schreiben “den Schaden zu reduzieren” bemüht sind möchte ich Sie ebenfalls darum bitten, diese Darstellung und den Titel des Albums zu streichen und sich ein neues Konzept zu überlegen, um das Album zu vermarkten.
    So wie Sie auftreten und aus dem was Sie geschrieben haben möchte ich erkennen, dass Sie für einen antirassistischen Dialog offen sind. Dies ist allerdings ein Prozess, den man nicht damit beginnt und endet sich antirassistisch zu positionieren sondern der vor allem eine andauernde Hinterfragung und Anpassung der eigenen Einstellung und Taten erfordert. Ich hoffe es ist Ihnen auch aufgrund der vielen unsachlichen und teilweise stark beleidigenden Kommentare u. a. auf Ihrer Facebook-Seite seitens Ihrer Fans klar geworden, mit welchen Diskussionen wir in diesem Zusammenhang als Schwarze Menschen in Deutschland zu kämpfen haben und, dass Sie Ihren Teil dazu beitragen dieses Problem anzugehen.

    • Gero Ivers sagt:

      Hallo,
      ich habe die Nachricht an mich gelesen und werde ihnen spätestens morgen eine persönliche Nachricht zukommen lassen.
      viele Grüße
      G. Ivers

      • stefan schrader sagt:

        weter herr ivers,wenn die klugen immer nur nachgeben regieren immer nur die dummen(tun sie ja schon). mehr als seinen standpunkt deutlich machen kann man nicht tun. das cover ist nicht rassistisch. basta. die leute die sich darüber aufregen werden ohnehin nie knorkator fans-und die stehen geschlossen hinter euch. weil die nämlich einen iq ÜBER der körpertemperatur haben und wissen das man sich über alles und jeden lustig machen darf.. hier einzuknicken wäre der verkehrte weg. definitiv

      • Gero Ivers sagt:

        Hallo. sofern den Herrn Smith meine Nachricht erreichen soll, wäre es vorteilhaft und wünschenswert, wenn meine Information an ihn durchgestellt werden würde.
        habt vielen Dank
        G. Ivers

      • Ginnie sagt:

        Werter Herr Ivers,

        Sie finden Herrn Smith auf Facebook unter selbigen Namen.
        Er ist *nicht* vom Vorstand, falls Sie das geglaubt haben sollten.
        Ohne Rücksprache mit ihm gehalten zu haben, behaupte ich einfach mal, dass er sich dennoch sicherlich über Ihre Nachricht freut.

        Gruß
        Ginnie

    • Gero Ivers sagt:

      Sehr geehrter Herr Smith,
      ich würde Ihnen gerne eine persönliche Nachricht zukommen lassen. Teilen Sie mir bitte dazu Ihre E-Mailadresse mit.
      G. Ivers

  31. goodies sagt:

    auch ich schüttel mit dem kopf – über die ignoranz und die gebetsmühlenartige wiederholung von scheissreaktionen…
    wir-sind-doch-alle-nicht und das-sind-doch-keine-rassisten empörungen überschreien den hinweis, dass die band nicht der hort des bösen und rassistisch sein muss – aber mit dem cover daneben gegriffen hat und damit rassismus und kolonialismus reproduziert.
    dass etwas rassistisches tun/reproduzieren nicht heißen muss der größte rassist unter sonne und mond zu sein – das entgeht den meisten in diesen diskussionen leider immer.
    denn da zeigt sich, wer die eigentlichen “gutmenschen” sind: die, die sich in ihrem beharren darauf nie, nicht und niemalsnicht etwas diskriminierendes sagen, tun oder reproduzieren zu können gleich so auf ihre weiße (sic!) weste gespuckt fühlen, dass sie ihr eigenes gut-sein und gut-meinen in ihrer aufgeblasenen empörung über eine wertvolle kritik stellen, die eigentlich der anfang eines dialoges sein könnte….
    es wär zu schön, wenn das mal anders laufen könnte…
    auch von mir respekt an die scheisse-wegschaufelnden ISD admins.

  32. Timson sagt:

    Hallo liebe Freunde,

    wenn die Diskussion dazu geführt hat, dass wir in Zukunft von solchen Darstellungen verschont bleiben, dann hat es doch schon was gebracht. Ich verstehe echt nicht warum sich einige Menschen an Begriffe wie M. oder N. etc. klammern wohlwissend, dass sie damit andere Menschen echt verletzten. Muss das denn sein?

    Ich glaube Knorkator hat ganz gut verstanden worum es hierbei geht. Wie sie mit ihrem neu erworbenem Wissen nun umgehen müssen sie nun selbst entscheiden.

    Übrigens hat das Triggersternchen in meinen Augen nichts mit Zensur zutun. Die Regeln hier sind allen bekannt und wer sich nicht daran hält der bekommt eben nen Sternchen. Wo also ist das Problem? Wenn ihr Gäste bei euch zu Hause habt, die mit Schimpfwörtern um sich werfen, dann werdet ihr euch sicher auch einen Hinweis auf die Etikette nicht verkneifen können oder?

    Grüße

    • memyselfandi sagt:

      Lieber Herr Schrader, schön, dass Sie gerade den Artikel hier posten. ABER: der Artikel richtet sich an Menschen wie Sie. Da haben Sie die Ironie wohl nicht ganz verstanden. Ich schlage vor: noch einmal in Ruhe durchlesen…

  33. Peisistratos sagt:

    Fakt ist nach dem Lesen der ganzen Kommentare eins.Die meisten Menschen die nicht betroffen sind haben gar keine Lust sich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Ihnen geht es nur darum zu beweisen das sie keine Rassisten, Nationalsozialisten, Teufelsanbeter oder Marschmenschen sind und gleichzeitig führen sie einen Kampf gegen die bösen (vermeintlichen) Minderheiten, die jegliche Kunst, Meinungs und Redefreiheit einschrenken wollen.

    Ihr kapiert eins nicht…die von Rassismus betroffenen definieren ob sie sich von bestimmten Begriffen diskriminiert fühlen…nicht die Anderen.

    Ich könnte jetzt auch sagen @ “Un Glaublich”: Hey du bist voll der Hurensohn…übrigens…Hurensohn meine ich gar nicht diskriminierend… Immerhin gehts hier um ein altes Gewerbe und wir wollen doch keine Prostituierten irgendwie diskriminieren…also…Du bisn Hurensohn..wie gesagt..meine das nicht beleidigend :)

    Selbst wenn das stimmen würde, und ich das Wort tatsächlich nicht wirklich beleidigend meinen würde…da ich in eineM Milieu aufgewachsen bin in dem man sich unter Freunden solche Wörter mal zuwirft (mags geben), heißt das ja nicht, dass du meine Sciht auf dieses Wort automatisch teilst…im Gegenteil…du fühlst dich davon diskriminiert….also nicht ICH lege fest was beleidigend ist…sondern du …denn ich spreche im Zweifel ja dich so an.

    Wenn sich irgend jemand von einem Ausdruck beleidigt fühlt und es Möglichkeiten gibt einen anderen Ausdruck zu verwenden (z.B. Schaumkopf statt N***kuss) …wieso zum Teufel macht man das denn nicht einfach? Ich könnte es bei kleinen Kindern verstehen, die in der Trotzphase sind…aber ein Wort einfach nur zu verwenden damit man sich darüber freuen kann, dass es andere verletzt?

    Übrigens, ich habe bis vor einigen Monaten selbst noch allerhand scheiße von mir gegeben….ihr seht also…es gibt Hoffnung :)